«Zuhause ist heile Welt»

Beat Matter
Adrian Amstutz, Nationalrat SVP (März 2011)

Die hochgekrempelten Ärmel, sein Markenzeichen, kommen nicht von ungefähr. Adrian Amstutz, neu gewählter Ständerat und Inhaber eines Architektur- und Bauleitungsunternehmens, ist ein Mann der klaren Worte. Und der Tat. (die baustellen Nr.03/11)

«die baustellen»: Sie haben sich in einem Portrait einmal als Buche bezeichnet. Weshalb?
Adrian Amstutz: Wir haben eigenen Wald, in dem es Buchen gibt. Der Baum hat mich stets fasziniert, weil er nicht biegsam ist wie eine Weide. Die Buche bleibt auch bei Sturm gerade stehen. Ein Vorbild.

Buchenholz ist wenig witterungsbeständig. Haben Sie Mühe damit, im Regen zu stehen?
Ja, wenn ich nicht entsprechend angezogen bin. Aber es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleider. Deshalb macht mir Regen grundsätzlich nichts aus.

Derzeit gibt es wenig Grund für Sie, sich über politisches Regenwetter zu beklagen. Die SVP gewinnt reihenweise Abstimmungen. Anfang März wurden Sie in den Ständerat gewählt. Wie stellen Sie sicher, dass Sie ob dem Erfolg nicht übermütig werden?
Indem ich täglich im Berufs- und Familienleben stehe. Das ist eine gute Methode gegen Überheblichkeit, die sehr gut funktioniert. Deshalb bin ich ein dezidierter Befürworter des Milizparlaments. Das System stellt die Bodenhaftung der einzelnen Parlamentarier am ehesten sicher. Allerdings ist die Tendenz hin zu mehr und mehr Profipolitikern sichtbar. Eine schlechte Entwicklung.

Ihr Partei- und nun Ratskollege This Jenny hat uns einmal gesagt, im Ständerat herrsche ein etwas gemässigtes, staatsmännisches Klima. Sind Sie, was das angeht, ein geeigneter Ständerat?
Sagen Sie mir: Welche brauchbare Alternative gibt es zu klaren und deutlichen Worten?

Diplomatische, von Anfang an auf Konsens bedachte Äusserungen.
In der Politik ist eine klare, gut verständliche Sprache unabdingbar. Ich halte nichts von in Höflichkeit verpackten Unzulänglichkeiten. Wenn ich in ein Amt gewählt werde, erwarten meine Wähler, dass ich meine Politik und meine Art des Politisierens einbringe. Alles andere wäre gegenüber meinen Wählern nicht vertretbar.

Sie stehen für eine direkte, ungeschönte, konsequente Art des Politisierens. Ist der Unternehmer Amstutz denselben Werten verpflichtet?
Ja, und das wird grösstenteils geschätzt. Ich bin seit 30 Jahren selbständig und hatte noch nie zu wenig Arbeit. Ich habe von null auf eine Firma aufgebaut, mit der ich realisiere, was andere Parlamentarier nur lautstark fordern. Mehr Arbeitsplätze? Ich schaffe welche. Mehr Lehrstellen? Ich biete welche an.

Sie sind überzeugter Demokrat. Wie viel Demokratie herrscht in Ihrem Unternehmen?
Relativ viel. Ich bin jederzeit offen für gute Ideen und fordere auf zur Kritik. Nichts macht mich wütender als notwendige Kritik, die nicht geäussert wird. Es ärgert mich sehr, wenn jemand einen Fehler oder einen Missstand erkennt, diesen nicht benennt, aber ein halbes Jahr später herumposaunt, er habe es schon immer gewusst. Trotz offener Kultur: Der letzte Entscheid liegt bei mir. Ich fälle ihn und trage die Verantwortung dafür.

Die Bürotür des Chefs ist stets geöffnet?
Ich führe die Firma mittlerweilen mit zwei Partnern und der Chef hat kein abgetrenntes Büro, er ist mittendrin. Traditionell wird bei uns gemeinsam Znüni gegessen. Das ist die tägliche Teamsitzung, heisst bloss anders. Es werden wichtige Punkte besprochen, dazu nehmen wir Kaffee, Käse, Brot, Cervelat und Landjäger. Wie auf dem Bau.

Spendiert die Firma den Znüni?
Logisch. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Und es ist gut investiertes Geld.

Bei vielen Bundesparlamentariern vermisst man die unternehmerische Haltung.
Es gibt hier zu viele Leute, die überdurchschnittliches Arbeiten, gutes Geschäften – und damit auch verbunden, gutes Geld zu verdienen – als anrüchig betrachten. Dabei gründet der Erfolg unseres Landes auf Leistung und Erfolg. Wohlstand entsteht nicht durch jene, die nur jammernd den Staat um Hilfe bitten.

Sie haben einmal angegeben, Ihr politisches Engagement mache rund ein 50- Prozent-Pensum aus. Daneben füllen Sie weitere Ämter aus. Wo nehmen Sie die Zeit her, um zusätzlich unternehmerisch tätig zu sein?
Ich habe keine 8-Stunden-Tage und auch keine 5-Tage-Woche, was ich aber nicht bedaure. Ich will es so, weil es mir Spass macht. Aber klar: Jeder Spass hat seine Grenzen, genauso, wie jeder Mensch seine Grenzen hat. Ich musste lernen, auf die Warnsignale des Körpers zu hören und zu reagieren. Heute kann ich es recht gut.

Mit grosser Freude werden sporadisch die Schwänzer-Ranglisten der Bundesparlamentarier thematisiert. Von Amstutz wird da nie gesprochen.
Nein. Ich bin hier, um mich einzubringen und um abzustimmen. Das ist der Auftrag der Wähler.

Um diesen erfüllen zu können, müssen Sie präsent sein. Führen Sie entsprechend Ihr Unternehmen vom Bundeshaus aus?
Auch. Es liegt in der Natur der Sache, dass mein Tagesablauf durch die Mehrfachfunktionen geprägt ist. Ich erledige im Bundeshaus Arbeit für mein Unternehmen, so wie ich auch im Unternehmen Arbeit für den Nationalrat erledige.

Wie halten Sie sich für die allseitigen Anliegen verfügbar?
Im Bundeshaus bin ich online. Wenn im Unternehmen Entscheide anstehen, für die es mich braucht, erhalte ich ein Mail – in aller Kürze, wie es sich gehört. Ein Satz, worum es geht. Ein Satz mit einem Lösungsvorschlag. Ein Satz mit einem Antrag. Ein Satz mit einer Alternative. Vier Sätze, keiner länger als eine Zeile.

Die Geschäftswelt ist nicht zuletzt durch moderne Kommunikationsmittel schneller hektischer geworden. Wie verhält es sich in der Politik?
Dort merkt man es auch. Vor allem der mediale Druck ist enorm. Gerade in einem Wahlkampf erwarten die Journalisten, dass man auf Fragen, die per Mail gestellt werden, innerhalb einer Stunde antwortet. Oder dass man jederzeit telefonisch erreichbar ist.

Welchen Umgang pflegen Sie mit den Journalisten?
Einen rauen, sagen manche. Aber es ist nun einmal so, dass ich nicht Profipolitiker bin. Das heisst, ich habe verschiedene Prioritäten und da kommen bei mir die Journalisten nicht vorab. Meine Liste ist klar: Erste Priorität hat die Familie. Sie kann mich Tag und Nacht, zu jeder Zeit, erreichen. Zweite Priorität hat derzeit die Politik. Und dritte Priorität das Geschäft. Das funktioniert allerdings nur, weil ich zwei Geschäftspartner habe, auf die ich mich vollkommen verlassen kann.

Wird im Hause Amstutz politisiert?
Wenig, praktisch gar nicht. Zuhause ist meine geschützte heile Welt. Meine Familie unterstützt mich in allem. Gleichzeitig weiss sie, dass ich gleich viel wert bin, ob ich nun Nationalrat, Ständerat oder Maurer bin. Das gibt mir Sicherheit.

Sie wurden und werden regelmässig heftig medial kritisiert. Lässt das die Familie unberührt?
Meine Familie kennt mich. Sie kann sich auf mich verlassen und ich mich auf sie. Da ist es nicht so einfach, von aussen einen Keil dazwischenzutreiben. Und es gelingt auch nicht.

Sie führen Ihr Unternehmen gemeinsam mit zwei Partnern. Haben Sie das operative Tagesgeschäft delegiert?
Ja. Das hat sich im Laufe der Jahre dahingehend verlagert. Hatte ich vor zehn Jahren noch die Gesamtverantwortung des operativen Bereichs, auch des Tagesgeschäfts, kümmere ich mich heute eher um den strategischen Bereich. Nach wie vor führe ich Abschlussverhandlungen selbst, löse etwa auch Probleme im Zusammenhang mit Baubewilligungsverfahren oder nachbarrechtliche Angelegenheiten. Es gibt Situationen, bei denen man den Amstutz am Gesprächstisch erwartet.

Welchen Einfluss hat es im Geschäftlichen, dass Sie ein bekannter Kopf sind?
Es gibt Vor- und Nachteile, die sich vermutlich aufheben. Es wird Leute geben, die aufgrund ideologischer Unterschiede nichts mit mir zu tun haben wollen. Dann wiederum wird es solche geben, die erst über mein Amt erfahren, dass ich im Baugewerbe tätig bin. Insgesamt bekommen wir keinen Auftrag, bloss weil ich Bundesparlamentarier bin. Die Aufträge kommen, weil die Kunden wissen, dass sie von uns gut bedient werden.

Inwiefern tragen Sie dazu bei, dass die Anliegen der Bauwirtschaft ins Bundeshaus getragen werden?
Die Interessen der Bauwirtschaft decken sich üblicherweise mit den Interessen der Gesamtwirtschaft. Und die Interessen der Gesamtwirtschaft entsprechen dem Interesse an einem Gesamtwohl unseres Landes.

Es gibt durchaus Themen, welche Amstutz anders betrachtet als die «vereinigte Gesamtwirtschaft». Stichwort Personenfreizügigkeit.
Klar. In der Gesamtbeurteilung gibt es Unterschiede, die mitunter persönlich geprägt sind. Querbeet verkauft die Wirtschaft die Bilateralen noch heute als Erfolgsstory. Derweil Plattenleger, Gipser oder Maler schon lange auf den Barrikaden sind wegen der ausländischen Billig-Konkurrenz, die mit ungleichen Spiessen kämpft. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich die bilateralen Verträge als Gesamtpaket als nicht zielführend betrachte. Es gibt wichtige, positive Aspekte, namentlich für die Exportwirtschaft. Wenn jeder zweite Franken im Ausland erwirtschaftet wird, sollte man allerdings nicht vergessen, dass jeder andere Franken in der Schweiz verdient wird.

Seit Jahren herrscht im Baugewerbe ein unerbittlicher, selbst gemachter Preiskampf. Ist es nicht legitim, dass man versucht, die Marge durch günstigere Produkte oder Arbeitskräfte zu erhöhen?
Man muss einfach erkennen, wozu das führt. Wer günstigeres Material im Ausland kauft und ausländische Ich-Firmen als Unterakkordanten beauftragt, schwächt unseren Binnenmarkt, zum Beispiel eine ganze Reihe von Zuliefererfirmen, und damit Arbeitsplätze.

Letztlich ist der Schweizer Bausektor international nicht konkurrenzfähig.
Glauben Sie, das Volk würde es gutheissen, das hohe Schweizer Lohnniveau auf den ausländischen Stand zu senken? Wichtiger ist aber ein anderes Problem: In der Bauwirtschaft gibt es derzeit eine Mengenausweitung. In den letzten vier Jahren sind mehr als 320 000 Menschen zugewandert. Ihre Bedürfnisse haben mitunter auch die Bauwirtschaft angekurbelt. Um diese Mengenausweitung bewältigen zu können, musste allerdings wiederum Personal aus dem Ausland rekrutiert werden. Ich befürchte, dass dies aus volkswirtschaftlicher Sicht eine Blase ist, die sich irgendwann rächen wird.

Sie sagen also, dass es auch ohne diesen Personenzulauf für Schweizer Firmen und Schweizer Arbeitskräfte genug Arbeit gegeben hätte?
Ja. Denn was wir heute sehen, ist ein Vorverzehr von Arbeit. Das wird sich irgendwann negativ auswirken. Die viele Arbeit hat zu einem allgemeinen Kapazitätsausbau geführt, der gesamtwirtschaftlich nur kurzfristig sinnvoll ist. Der Preiskampf zum Beispiel ist nach wie vor ruinös. Ich aber habe Kinder und Grosskinder. Deshalb möchte ich, dass die Entwicklung unseres Landes mit einem kleineren, dafür konstanten Wachstum verbunden ist.

Wie läuft Ihr Geschäft?
Sehr gut.

Auch wegen der Personenzuwanderung?
In Sigriswil sind wir davon weniger betroffen. Aber die Gemeinde bietet eine sehr gut erschlossene Wohnlage mit der wahrscheinlich schönsten Aussicht auf den Thunersee und die Alpenkette.

Ach bitte.
Das ist nun einmal so. Dazu kommt, dass die Gemeinde Sigriswil aus 11 Dörfern besteht und so flächenmässig anderthalb mal so gross ist wie der Kanton Basel-Stadt. Ein recht grosses Gebilde also, das aufgrund seiner idealen Lage natürlich immer mehr Leute dazu animiert, bei uns zu wohnen, weshalb wir gut mit Arbeit ausgelastet sind. Aber wir bauen nicht nur in Sigriswil, sondern von Bern bis Meiringen.

Sie haben von einem Vorverzehr der Arbeit gesprochen. Um nicht dazu beizutragen, müssten Sie sich geschäftlich in Selbstbeschränkung üben.
Das tun wir bewusst über die Firmengrösse. Ich habe gemeinsam mit meinen Partnern entschieden, nicht weiter zu wachsen. Wir verzichten auf weiteres Wachstum, weil wir in einer Landregion unseren Angestellten eine langfristige Stelle ermöglichen wollen und nicht daran interessiert sind, diese durch Blasen zu gefährden. Im Zuge von Wirtschaftsblasen zu wachsen, ist immer ein unsicheres Unterfangen, auch finanziell. Kommt dazu, dass durch ungebremstes Wachstum die Kultur, die wir innerhalb der Firma pflegen, gefährdet wäre.

Ihr Unternehmen ist vom Projektentwurf über Bauleitung von Anfang an und weitreichend in die Realisierung von Bauten involviert. Legen Sie Ihrer Kundschaft ans Herz, nachhaltig auf ein Label hin zu bauen, das staatlich subventioniert wird?
Nein. Meine Kundschaft wünscht in der Regel gute Lösungen. Und zwar sowohl ökonomisch, als auch ökologisch. Diese Lösungen müssen in jedem Fall individuell gesucht und umgesetzt werden, ohne den Fokus auf Fördergelder zu richten. Mit der Philosophie, immer nach den besten Lösungen zu suchen, fahren wir seit Jahren gut. Und ebenfalls seit Jahren arbeiten wir mit Erdwärme, Holz- und mit Sonnenenergie – in der Regel aber für Heizung und Warmwasser, weil es dort etwas bringt und nicht nur das Gewissen beruhigt. Und dass man heutzutage gut dämmen muss, braucht man wahrlich keinem Bauherrn mehr extra zu erklären.

Was halten Sie von den staatlichen Fördermassnahmen?
Ich halte sehr wohl etwas von Anreizen. Aber nicht in Form von komplizierten Geldumlagerungen. Es wird Geld entzogen, durch eine teure staatliche Maschinerie gepumpt und schliesslich mit viel Bürokratie wieder verteilt. Der Anreiz muss über Steuererleichterungen erfolgen. Will der Besitzer eines Einfamilienhauses sein Objekt energetisch sanieren, kostet ihn das zwischen 200 000 und 300 000 Franken. Wenn er das Geld für die Sanierung nicht hat, nützen ihm auch die 20 000 Franken an Fördermitteln nichts. Deshalb muss der Anreiz so angelegt sein, dass Leute, die sich die Investition leisten können, die Investition auch tätigen.

Immer wieder hört man den Ruf nach einer nationalen, einheitlichen Lösung des Baugesetzes.
Ein einheitliches, nationales Baugesetz ist schon aufgrund der geografischen Unterschiede nicht möglich. Aber das ist nicht das Problem, mit dem wir heute konfrontiert werden. Was uns wirklich Sorgen macht, ist die exzessive Auslegung der rechtlichen Normen. Es gibt eine Unberechenbarkeit der ausführenden Verwaltungsbehörde, welche die Sache zu beurteilen hat.

Wie könnte der Zustand verbessert werden?
Das Bewilligungsverfahren ist zu reduzieren, indem man die Werte regelt, die effektiv von Interesse sind. Was bei der Ausnützungsziffer sicher nicht der Fall ist. Als Nachbar interessiert es Sie, wie breit, wie lang und wie hoch gebaut wird. Aber es interessiert Sie doch nicht, ob im Dachgeschoss ein Kind schläft oder eben nicht, weil die Ausnützungsziffer schon aufgebraucht ist. In einem Zeitalter, in dem wir Sorge tragen müssen zum Boden, ist die Ausnützungsziffer nicht nur falsch, sondern idiotisch.

Wie gesagt: Sie sind Unternehmer, Bundesparlamentarier, Zentralpräsident der ASTAG, Vizepräsident der SVP Schweiz, Mitglied des Exekutivrats von Swiss Olympic, Präsident einer IG und sitzen in einem Verwaltungsrat. Wie bringen Sie alles unter einen Hut?
Erstens habe ich das grosse Glück, dass mir überall gute Leute zur Seite stehen. Ich hatte dieses Glück – «Houz arüehre» – schon mein Leben lang. Zweitens konzentriere ich mich überall auf das Wesentliche. Anders ausgedrückt arbeite ich nach dem Motto: Lieber grob richtig, als ganz genau falsch. Was nützt mir ein detailreicher Plan, der falsch ist. Da bevorzuge ich einen einfachen Plan, der nur mit den notwendigsten Informationen ausgestattet, dafür aber korrekt ist. Man darf davon ausgehen, dass der Polier und auch der Handwerker mitdenkt. Und das ist gut so.

Ist es ein gutes Rezept, sich auf das Mitdenken des Nächsten zu verlassen?
Ein sehr gutes Rezept. Wenn man den Leuten auf dem Bau Vertrauen schenkt, wird die so übertragene Verantwortung in aller Regel auch wahrgenommen. Auch in der Lösungsfindung. Dennoch wird oft zu wenig auf diese wertvollen Praktiker gehört. Eine bedenkliche Tendenz, die ich nicht nur auf dem Bau feststelle.

Gibt es Momente, in denen Sie nichts tun?
Nein. Das kann ich nicht.

Sind Sie ein Getriebener?
Wenn Sie es so nennen wollen. Ich bin ein Bewegungsmensch. Freizeit ist, wenn ich mich bewegen kann. Ich bin nicht der Typ, der sich in den Ferien ans Meer legen kann. Ich habe das zwei Mal probiert, zwei Mal bin ich krank geworden.

Beat Matter